Kinderzimmer sind Männersache!

Was tut man als Mann eigentlich so während die Liebste den doppelten Nachwuchs austrägt?

Man(n) war zwar an der Zeugung beteiligt und hatte dabei sicherlich auch seinen Spaß, aber danach bleibt die meiste Arbeit an der Frau hängen. Sie wird dick, verliert ihre Hautspannkraft und plagt sich mit allerlei Schwangerschaftsleiden von Übelkeit bis hin zur wochenlangen Bettlägerigkeit, wie meine Holde 7 Wochen vor der Geburt. Danach zerreißt es sie bei der Geburt oder sie wird aufgeschnitten und muss die Schmerzen ertragen. Auch das Füttern fällt bei Still-Mamas ins Aufgabengebiet.

Und was macht Papa?

Papa versuchte so gut es geht neben dem Job im Haushalt zu helfen, erlernte das Kochen (was blieb mir übrig, wenn ich nicht verhungern wollte, da meine Liebste nicht aufstehen durfte?) und gab seelischen Beistand so gut es eben ging.

IMG_5065Auch aus Tepprichresten kann man klasse Deko machen!

Und Papa erfüllt die Wünsche der Mama

Mama will Kinderzimmer, denn die Kids brauchen eben eines und der Papa macht’s. So wie es sich gehört. Ganz klischeemäßig der uralten Rollenverteilung nach.

Uns war vorher klar, dass wir nur weiße Wände haben wollten. Also ab ging es zur Teppichdomäne. Erstmal Kinderzimmerteppich kaufen und der durfte bunt sein. Papa wollte einen Straßenteppich, Mama wollte Biene Maja und Winnie Puuh. Heute liegen Biene Maja und Winnie Puh.

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Mama organisierte die Kinderzimmermöbel und Papa holte sie ab, trug sie hoch und baute sie auf. Papa schob sie von links nach rechts und von rechts nach links, ganz den Anweisungen der Mama folgend.

Irgendwann stand alles an seinem Platz. Nun blieb die Frage der restlichen Dekoration. Wie das Ganze noch freundlicher gestalten. Wir surften im Web umher, suchten gemeinsam Inspiration. Wir sahen uns unzählige Bilder von Kinderzimmern an, sowohl in den Facebook Gruppen anderer schwangerer Mamas als auch auf Webseiten, wie zum Beispiel dort, wo über 5000 Fotos von Kinderzimmerideen zu bewundern sind.

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So wurden unsere Kinderzimmer

Am Ende entschieden wir uns für einen Mix aus Wandtattoos und selbstgestickten Bildern mit Disneymotiven aus der Kindheit meiner Frau.

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Heraus kamen zwei sehr bunte Kinderzimmer, welche voller Lebensfreude sind. Heute krabbeln unsere Jungs bereits und ziehen sich überall hoch und man merkt deutlich, dass ihnen die Zimmer gefallen. 🙂

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Somit alles richtig gemacht. Und der Papa konnte helfen und der Mama unter die Arme greifen. Auch bei der Deko, denn ganz nach Anweisung klebte der Papa die Wandtattoos an die Wände. 😉

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